Santa Maria harmonisiert seine Produktdaten und Entwicklungsprozesse mit den integrierten Softwarelösungen von SpecPage

Santa Maria harmonisiert seine Produktdaten und Entwicklungsprozesse mit den integrierten Softwarelösungen von SpecPage2019-05-08T12:13:12+02:00

Project Description

Kunde

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SE, UK

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> 2.000

Mit der Softwarelösung SpecPDM von SpecPage schafft Santa Maria eine einheitliche Datenbank für sämtliche Rohstoffe, Rezepturen, Verpackungen, Etiketten und Spezifkationen. Zudem ermöglicht die Software, die betriebsinternen Freigabeprozesse zu standardisieren. Wichtige Informationen zu den Entwicklungsprojekten sind jederzeit abrufbar, sodass Santa Maria schneller und flexibler auf Marktbedürfnisse reagieren und die vorhandenen Ressourcen effizienter einsetzen kann.

Der Gewürz- und Feinkosthersteller Santa Maria harmonisiert seine Produktdaten und Entwicklungs-prozesse mit den integrierten Softwarelösungen von SpecPage – und schafft somit die Grundlagen,um das wirtschaftliche Wachstum und die Compliance-Sicherung noch effizienter zu steuern.

Santa Maria ist Teil der World Foods & Flavouring Division der Paulig Group. Die Marke steht für neue Geschmacksnoten und unwiderstehliche Aromen aus der ganzen Welt. In Schweden, Norwegen und Dänemark ist Santa Maria bereits Marktführer. Auch international ist Santa Maria sehr erfolgreich: die Delikatessen und Gewürze des Unternehmens werden europaweit in über 34 Märkten vertrieben. In 2014 realisierte die World Foods & Flavouring Division der Paulig Group 308 Millionen Euro Umsatz und beschäftigte um die 850 Mitarbeiter.

In Zukunft will Santa Maria der führende Gewürz- und Lebensmittelanbieter in Nordeuropa werden. Mit diesem Ziel vor Augen sammeln die Mitarbeiter unermüdlich neue Ideen und Inspirationen auf ihren Reisen und bauen ihr Wissen über Gewürze immer weiter aus.

Der Weg zum Erfolg

Begonnen hatte alles in Göteborg im Jahre 1911, als Frans Leon Berg einen Tee- und Gewürzladen eröffnete. Er betrieb den kleinen Laden bis zu seinem Tod. Danach wurde das Geschäft von den Familien Nordlund und Falk übernommen, und hieß von da an ‚Nordfalks‘. Als 1946 Armin Mattsson und sein Kollege Hugo Lundgren Anteile an der Firma erwarben, legten sie den Grundstein für eine erfolgreiche Marke: Santa Maria. Nordfalks sollte schließlich zum größten Gewürzunternehmen Schwedens heranwachsen.

1968 übernahm Lars Olof Mattsson, der Sohn von Armin Mattsson, das Unternehmen. Durch den Verkauf von Gewürzen erwirtschaftete er damals bereits 854 000 Euro Umsatz. 36 Jahre später, als er aus dem Unternehmen austrat, erzielte Santa Maria einen stattlichen Jahresumsatz in Höhe von 214 Millionen Euro. Das Unternehmen konnte in dieser Zeit viele Erfolge verbuchen, doch der größte Erfolg wurde in den 90ern mit dem Verkauf von Tex Mex Produkten erreicht. Als Santa Maria dieses Konzept auf den Markt brachte, war die Nachfrage nach mexikanischem Essen in Schweden relativ gering. Damals aßen die Schweden jährlich Tex Mex Gerichte im Wert von ca. 7,5 Millionen Euro – heute sind es dagegen 132 Millionen Euro allein in Schweden und 296 Millionen Euro in Nordeuropa.

Im Laufe der Zeit haben sich im Unternehmen einzelne Insellösungen etabliert. Die Mitarbeiter in der Rezeptur- und Produktentwicklung sowie im Qualitätsmanagement nutzten sowohl selbstentwickelte Anwendungen als auch unpraktische Tabellen. Sämtliche Produktdaten mussten zudem in mehreren Sprachen verwaltet werden, um den Anforderungen der einzelnen Zielmärkte gerecht zu werden. Das Aktualisieren und Verteilen der Informationen im Unternehmen und auch außerhalb gestaltete sich als äußerst schwierig. In einem Großunternehmen wie Santa Maria war das manuelle Verwalten der Produktdaten ein sehr zeitaufwendiger Prozess. Es war kaum möglich, Daten zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen. Um das vorhandene Knowhow und die Ressourcen in der Produktentwicklung gezielter einzusetzen, sollte in allen Werken der World Foods & Flavouring Division der Paulig Group ein einheitliches System implementiert werden. Dafür holte sich Santa Maria SpecPage an Bord, den führenden Anbieter von integrierten Softwarelösungen für die Lebensmittelindustrie.

Ein zentrales System für alle Standorte

Mit der Softwarelösung SpecPDM von SpecPage schafft Santa Maria eine einheitliche Datenbank für sämtliche Rohstoffe, Rezepturen, Verpackungen, Etiketten und Spezifikationen. Zudem ermöglicht die Software, die betriebsinternen Freigabeprozesse zu standardisieren. Wichtige Informationen zu den Entwicklungsprojekten sind jederzeit abrufbar, sodass Santa Maria schneller und flexibler auf Marktbedürfnisse reagieren und die vorhandenen Ressourcen effizienter einsetzen kann.

«Dank SpecPDM verfügen wir nun über ein zentrales System für alle Produktdaten», meint Anette Zetterquist, Taste Development Specialist bei Santa Maria, World Foods & Flavouring. «Die Arbeitsabläufe in unserer Abteilung wurden wesentlich vereinfacht und verbessert. Dadurch können wir unsere Produkte nun effizienter entwickeln und auf den mühsamen Papierkram verzichten.» Nicht nur bei der Verwaltung von Rezepturen und Spezifikationen leistet SpecPDM bei Santa Maria eine wertvolle Unterstützung. Auch ergänzende Softwaremodule, etwa für Echtzeitberechnung und Reporting, sorgen für höchste Effizienz. «Mit SpecPDM können wir Rezepturvarianten mit verschiedenen Zutaten und Nährwerten simulieren, und gleichzeitig realistische Preisberechnungen durchführen», fügt Frau Zetterquist hinzu. Mit SpecPDM haben wir nun ein zentrales System für alle Produktdaten. Die Arbeitsabläufe in unserer Abteilung wurden erheblich vereinfacht und verbessert. Dadurch können wir neue Produkte viel effizienter entwickeln und auf den mühsamen Papierkram verzichten. Anette Zetterquist, Taste Development SpecialistSanta Maria, World Foods & Flavouring Division.

Santa Maria – Gut gewürzte Mahlzeiten

«Mit SpecPDM haben wir nun ein zentrales System für alle Produktdaten. Die Arbeitsabläufe in unserer Abteilung wurden erheblich vereinfacht und verbessert. Dadurch können wir neue Produkte viel effizienter entwickeln und auf den mühsamen Papierkram verzichten.»

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Anette Zetterquist, Taste Development Specialist, Santa Maria

PLM und ERP Integration

Microsoft Dynamics AX ist eine sehr leistungsfähige Enterprise Resource Planning (ERP) Anwendung, die zentrale Prozesse wie Einkauf, Produktion und Verkauf optimal unterstützt. Um jedoch unternehmensübergreifende Prozesse zu verwalten und die Datenrückverfolgbarkeit sicherzustellen, reicht das ERP System nicht aus.

Product Lifecycle Management (PLM) oder Product Data Management (PDM) bieten eine ideale Ergänzung und stehen in direkter Verbindung zum bereits etablierten ERP-System. Mit SpecPDM behalten die Anwender jederzeit den Überblick über ihre Projekte und Portfolios. Zusätzlich garantiert die Synchronisation mit ERP-Systemen wie Microsoft Dynamics AX eine effiziente und sichere Datenverwaltung über die Abteilungen hinweg. SpecPDM wurde von SpecPage entwickelt, um Produkte von der Konzeption bis zur finalen Produktion effizient zu steuern. ERP-Systeme dagegen werden eher in den Bereichen Finanzen, Warenwirtschaft, Logistik und für das Berichtwesen eingesetzt. Nur wenn ERP und PLM miteinander gekoppelt sind, können Unternehmen ihre technologische Investition optimal ausschöpfen.

Das Microsoft Dynamics AX System von Santa Maria wurde mit SpecPDM über eine standardisierte Middleware-Schnittstelle integriert. Damit lassen sich Stammdaten, Preise und Rezepturen bidirektional zwischen den beiden Systemen austauschen. Über das Informationsprotokoll von SpecPDM können beliebige Daten an Folgesysteme übergeben werden.

Die Integration ist sehr flexibel und einfach zu handhaben. Bei Santa Maria ist SpecPDM ebenfalls mit verschiedenen Online-Plattformen verknüpft, um die Produktinformationen stets auf dem neuesten Stand zu halten. Änderungen und Ergänzungen, und auch Verlinkungen zu weiteren Anwendungen, können unabhängig von SpecPage oder Microsoft Dynamics Updates realisiert werden.

«Der Zugang zu Knowhow und Ressourcen innerhalb der World Foods & Flavouring Division ist für uns entscheidend. Deshalb war es für uns so wichtig, eine Produktspezifikations- und Entwicklungs-Software zu finden, die mit unserem bestehenden ERP-System kompatibel ist», erläutert Frau Zetterquist. «Die aktuellen Produktinformationen werden zentral konsolidiert und sind für die einzelnen Abteilungen sofort zugänglich, was unsere Produktivität erheblich steigert.»

Mit der Systemintegration und Datenkonsolidierung sollen Mehrfacheingaben und Fehler vermieden, betriebsinterne Prozesse verbessert, sowie die unternehmensübergreifende Transparenz und Rückverfolgbarkeit gesichert werden. Für Lebensmittelhersteller wie Santa Maria schafft das Zusammenführen von PLM- und ERP-Lösungen zusätztliche Leistungsfähigkeit und stellt langfristige Wettbewerbsvorteile sicher.

Stammdatenaustausch via GDSN

Bevor die Gewürzmischungen und Delikatessen von Santa Maria auf den Markt kommen, müssen gesetzeskonforme Etiketten, Spezifikationen und Zutatenlisten erstellt werden. Als zentrale Datenquelle für Produktstammdaten kann SpecPDM mit dem GS1 Global Data Synchronization Network (GDSN) verbunden werden. Dieses weltweite Netzwerk von über 30 zertifizierten Datenpools wird bereits von über 35 000 Firmen genutzt, um Stammdaten untereinander auszutauschen. Auch Santa Maria publiziert und teilt Produktdaten über das GDSN.

«Mit dem GDSN Guide von SpecPage können wir mit unseren Kunden und Handelspartnern direkt kommunizieren. Wir sparen viel Zeit durch die standardisierten Formate und Prozesse. Außerdem vermeiden wir Fehler bei der Publizierung rechstskräftiger Produktinformationen. Wenn unsere Lieferanten ihre Spezifikationen ändern, wird unsere Datenbank gleichzeitig aktualisiert», erklärt Frau Zetterquist.

Die Produktdaten können mit dem GDSN Guide von SpecPage unmittelbar aufbereitet, geprüft und publiziert werden. Sobald die Spezifikationen in den Datenpool geladen werden, stehen sie den Handelspartnern sofort zur Verfügung. Weil die Daten nicht mehr einzeln an jeden Partner verschickt werden müssen, werden dauerhaft Vertriebskosten gespart und gleichzeitig eine hohe Datenqualität gewährleistet. Santa Maria stellt derzeit Produktdaten für sechs europäische Zielmärkte in neun untereinander kompatible GDSN-Datenpools ein und kann flexibel entscheiden, welche Informationen mit dem Kunden ausgetauscht werden. Die Spezifikationen halten die jeweiligen rechtlichen Vorschriften ein. Doch auch wenn Anpassungen erforderlich sind, etwa bei spezifischen Anforderungen eines Zielmarktes oder eines Handelspartners, kann Santa Maria flexibel agieren. Jede Global Trade Item Number (GTIN) erhält eine gültige Spezifikation, es sei denn es handelt sich um Produkt mit mehreren Rezepturen oder Namen für verschiedene Märkte.

GDSN etabliert sich zunehmend als Standard in der Branche. Solide Informationen und verbesserte Datenattribute erhöhen die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit von Produkten für Distributoren und Einzelhändler, die im Internet oder in ihren Bestellsystemen unterwegs sind.

Verbesserte Lieferantenkommunikation

Santa Maria hat auch den Supplier’s Guide von SpecPage eingeführt, um rechtsverbindliche Produktspezifikationen, inklusive Informationen zu Handelswaren, Rohstoffen und Verpackungen, von den Lieferanten einzuholen. Jeder Lieferant erfasst seine Daten direkt online und lädt die erforderten Zertifikate hoch. Auf Knopfdruck werden diese dann an Santa Maria übermittelt.

«Obwohl unsere Lieferanten zuerst mehr Zeit brauchen, um den Spezifikationsfragebogen erstmalig auszufüllen, können sie später die hinterlegten Daten einfach viel schneller aktualisieren», merkt Frau Zetterquist an. Über den Supplier’s Guide erhält Santa Maria rechtskräftige Produktspezifikationen, die vom Lieferanten elektronisch signiert wurden. Durch das integrierte Dokumentenmanagement mit Änderungshistorie werden auch sämtliche Audit-Anforderungen erfüllt.

Lieferanten erfassen Produktspezifikationen nur einmal und können sogar individuelle Spezifikationen pro Produkt hinterlegen, um die spezifischen Anforderungen verschiedener Hersteller zu erfüllen.

Jedes Projekt und jede Datenkonsolidierung bringen zweifelsohne ihre eigenen Herausforderungen mit sich. Wenn die Produktentwicklungs-Lösung jedoch gut in die IT-Landschaft eingebunden wird, ist möglichst schnell ein Return on Investment zu erhalten. Wenn Leistungsfähigkeit und Datenqualität stimmen, können Lebensmittelhersteller mehr Innovationskraft und Rentabilität freisetzen und langfristige Erfolge erzielen.

«Wie in allen IT-Projekten floss auch diesmal viel Arbeit in die Datenbereinigung und -migration aus unseren vier Altsystemen, die wir bisher in den drei Ländergesellschaften eingesetzt haben. Wir sind sehr glücklich, dass sich nun alle Informationen an einer zentralen Stelle befinden, damit wir uns voll und ganz auf die hochwertigen Gewürze konzentrieren können, die wir unseren Kunden anbieten», meint Frau Zetterquist abschließend.

Santa Maria – Gut gewürzte Mahlzeiten

«Mit dem GDSN Guide von SpecPage können wir mit unseren Kunden und Handelspartnern direkt kommunizieren.»

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Anette Zetterquist, Taste Development Specialist, Santa Maria

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